Kurz, knackig und die Woche mal 2

09.08.2021 | Online sehen | Abonnieren

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Sonst zuerstmal: HERZLICH WILLKOMMEN beim QueerDigest!

 

Ich komme zurzeit nicht zu allem, dass ich mir wünsche und darum gibt es heute einen abgespeckten Digest. 

 

Diese Woche erwarten dich folgende Inhalte:

 

Im Fokus stehen die sicheren Häfen für queere Menschen.

 

Das Q&A ist ein Encore. Stephenie Vee beginnt am Sonntag in einer Woche mit ihrer eigenen Radiosendung bei QueerUp Radio.

 

Die Woche erscheint heute in einer "Double-Edition" und bringt dir nicht wie bisher 3 sondern gleich 6 spannende Stories der letzten Woche.

 

& dann hat Autor Jürg Bläuer ein Buch über sein Coming Out geschrieben. Ich lege es dir sehr ans Herz.

 

Ich wünsche dir viel Spass bei der Lektüre und hoffentlich weiterhin einen guten Start in die neue Woche.

 

Am Sonntag erwartet dich dann bereits wieder ein regulärer Digest!

 

Fabio Huwyler
Editor

Bildquelle

Diese Woche kein Fokus

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Egal ob Geschichte, Reportage oder einfach was dich gerade beschäftigt - der Fokus hat Platz für dich! Melde dich bei Fabio mit deiner Idee! 

fabio@queerdigest.ch

Stephenie Vee
Aktivistin

Heute… 
bin ich mit Fabio im Studio von Radio Rabe um mir zeigen zu lassen wie man so ein Radiostudio bedient. Weil ich nämlich bald dort eine eigene Sendung bekommen. Los gehts am 15.8.21 um 19 Uhr mit einem Special zur "Ehe für Alle"

Trans sein in dieser Gesellschaft bedeutet…
sehr vielen Menschen immer wieder Dinge erklären zu müssen, die für mich mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind. Aber da ich selbst erst spät drauf gekommen bin weiss ich ja noch sehr gut wie es auf der andere Seite ist. 

Meine schönste Pride war,…
als ich meine Kolleg*innen damals in unserer Büroküche mit Pizza und Softdrinks bewirtet habe um dann im Kleid aufzutreten und mein Coming Out als Frau zu feiern.

Bern und nicht anderswo, weil…
ich schon seit ca. 2014 in Bern wohnen wollte. Die Aare, die Altstadt, die Menschen, die Queerness.
Ausserdem hatte der grosse Physiker Albert Einstein sein Annus Mirabilis, sein Jahr der Wunder hier in Bern, als er, unter anderem, die spezielle Relativitätstheorie veröffentlichte.

LGBTIQ+*, ich würde diesen Buchstaben fett schreiben…
Alle, immer! Aber einen persönlichen Bezug Habe ich zu I,T,B und Q. 
Erstens bin ich inter und trans, und zwar weil mein Gehirn ganz offenbar mehr weibliche als männliche Anteile hat und ich deswegen mit meinem Körper auf Dauer nicht klar gekommen bin. Diese Aussage strapaziert zwar die Definition von Intergeschlechtlichkeit, aber das ist meine Interpretation.
Vielleicht wird eines Tages eine Schlaue Wissenschaftler*in, nachweisen, dass das trans Sein vom Gehirn ausgeht. B weil ich Bi bzw Pan bin und Q weil ich sowas von Queer bin.

Single vs. Beziehung: Ich wähle… weil…
Ich mag nie ohne Beziehung sein. Ich brauche viel Austausch und Nähe und ich bin sehr körperlich. Charlie Chaplin sagte einmal: "Ein Tag ohne lachen ist ein verlorender Tag" Für mich gilt der Satz, wenn Du lachen durch Zärtlichkeit, Kuscheln oder Sex ersetzt.

Morgen…
beginnt eine neue Woche, neue Chancen die Welt zu verändern und zu einem Besseren Ort zu machen.

Leite dieses Mail einfach an jemanden weiter, der/die/* sich vielleicht dafür interessieren könnte.

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Double-Edition

Diversität bei Disney: Mal wieder keine Hauptrolle

taz

Im neuen Disney-Film „­Jungle Cruise“ versucht sich das Unternehmen in queerer Sichtbarkeit. Natürlich nur in Form einer Nebenfigur.


„Ich bin schwul“ – deutscher Rapper gibt sein Outing bekannt

Raptastisch

Der neueste Post von Tobi High beschäftigt sich nicht mit Battlerap oder Musik. Stattdessen will er etwas persönliches loswerden. 


Caitlyn Jenners Wahlkampf hinterlässt einen Schuldenberg

Spiegel

Republikanerin und Realitystar Caitlyn Jenner will Gouverneurin von Kalifornien werden. Doch kurz vor der Wahl geht ihrer Kampagne das Geld aus. Ohnehin stehen ihre Chancen auf das Amt schlecht.


 LGBTIQ-Aktivist soll neuer US-Botschafter in Bern werden

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Scott Miller und sein Ehemann zählen zu den grössten Fördern von LGBTIQ-Rechten in den USA.


Nach 1. August-Rede von trans Mensch: So politisch ist Tanzen im Club

tsüri

 Am vergangenen 1. August wurde im Clubraum der Roten Fabrik die wohl erste Rede eines trans Menschen zum Nationalfeiertag der Schweiz übertragen: Während Mo Brunold in Langnau am Albis die Probleme des Landes aufzeigt, fiebert die Rote Fabrik mit. Ein wertvoller Kontakt, der neue Standards setzt und beweist, dass das Private auch politisch ist.


In Zürich predigt neu eine Regenbogen-Pfarrerin

SRF

Die Reformierte Kirche der Stadt Zürich hat ein Regenbogen-Pfarramt eingerichtet, um auch die Queer-Community zu erreichen. Das sorgt für Beifall, aber nicht nur.

 

Buchtip: Raus aus dem Wandschrank
Buchtip: Raus aus dem Wandschrank
Jürg Bläuer beschreibt den langen Weg seines Coming-outs. Er beleuchtet darin eine Gesellschaft, die die Ausgrenzung von homosexuellen Menschen immer noch systematisch betreibt. Er beschreibt Mechanismen dieser Heteronormativität, die ihn in seinem Werdegang als katholischer Priester, Partner einer Frau, als Zirkusbetreiber und Lehrer prägten. Ein lebensnaher Aufruf, nicht in den von aussen auferlegten Ängsten versteckt zu bleiben, sondern festgeschriebene Grenzen zu überschreiten.
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RedaktionFabio Huwyler

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